Mich interessieren die Menschen und deren Wahrnehmungen,

Übergänge, Verbindungen, Grenzen. Mich interessieren die

festen Strukturen des Lebens zwischen Geburt und Tod und

das Grenzenlose der Gedanken und Gefühle.


Genauso bewegen sich meine Arbeiten zwischen den Grenzen,

die ich setze und dem Unvorhersehbaren, dem einfach Entstehenden.

Das Glas lässt den Einblick in Tiefe, Raum, Volumen und Körper zu,

auf das Unvorhergesehene und nicht Planbare. Die Arbeiten selbst

sind transparent. Der Sand ist ein Teil des Glases, als formgebendes

Material auf der Oberfläche sichtbar, als Element des Glases

verschmolzen.


Aber die Transparenz des Glases verheisst nur einen vermeintlichen
Durchblick. Meine Arbeiten lassen es nicht zu, dass man durch sie
hindurchsieht. Sie setzen Grenzen, des Sehens und Verstehens.


Es sind Grenzen, die uns auch im Leben immer wieder begegnen.

Schritt um Schritt tasten wir uns vor, lernen zu begreifen

und zu akzeptieren. Grenzerfahrungen sind Übergänge.

Altes will losgelassen werden, Neues entsteht und will

angenommen werden.